| In naher Zukunft wünschen die
Kunden Produkte nach Mass zu Preisen von Massenprodukten und eine
hohe Verfügbarkeit. Wer dazu nicht in der Lage ist, riskiert
vom Markt zu verschwinden.
Am 11. Forum in Crans-Montana Anfang Juli 2000 hat Jean-François
Richard, Vice President der Weltbank, folgendes globale Szenario
entwickelt:
· Die ökonomische Revolution werde alle Menschen in
den weltweiten Handel einbinden.
· Die technologische Revolution werde Distanz und Zeit überwinden.
· Das Informationszeitalter verlange von den Unternehmen
Geschwindigkeit, Wissen, Vernetzung und Flexibilität, um wettbewerbsfähig
zu bleiben. Wer nicht mithalte und sich anpasse, habe keine Chance.
Die Menschen und Institutionen des Industriezeitalters sind laut
Richard der Komplexität und den neuen Anforderung nicht gewachsen.
Zu erwarten seien deshalb Krisen auf allen Ebenen. Es werde Marktturbulenzen
und Regierungskrisen geben. Das Modell der Nationalstaaten und die
traditionelle Politik würden in Frage gestellt. Soweit Jean-François
Richard von der Weltbank.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für ein klassisches
Unternehmen, das den Trend zum Real-Time Business nicht rechtzeitig
erkennt? Die Folgen sind existenzgefährdend! So stellte etwa
die Geschäftsleitung eines mittelständischen Unternehmens
eines Tages fest: Die bisher treue Kundschaft wird von einem unbekannten
Konkurrenten mit Hilfe virtueller Medien abgeworben. Die Verkaufszahlen
sind über Nacht eingebrochen. Der Wettbewerb hat sich schlagartig
verändert, ohne dass die Geschäftsleitung etwas bemerkt
hätte.
Die virtuelle Wertschöpfungskette – darunter wird die
elektronische Vernetzung mit den Geschäftpartnern zur Leistungserstellung
und Leistungsvermarktung verstanden – verändert auch
das traditionelle Marktverhalten der Kunden. Bewährte Erfolgsstrategien
werden obsolet. Neue Technologien und Geschäftsmodelle ermöglichen
in praktisch allen Branchen individualisierte Produkte oder Mass
Customization. Aus Massenprodukten wird ein Produkt nach Mass! Unabhängig
von ihrer heutigen Marktposition werden Unternehmen, die den Trend
zum Real Time Business verpassen, vom Markt verschwinden.
Neue Erfolgsfaktoren
Die Transformation der Wirtschaft ist in vollem Gang, die Informations-
und Wissensindustrie und der entsprechende Technologiesektor verzeichnen
hohe Zuwachsraten.
· Digitalisierte Produkte sind auf dem Vormarsch, die virtuelle
Wertschöpfungskette – die Wertschöpfung im elektronischen
Netz – ist fast allgegenwärtig. Selbst bei materiellen
Produkten ist der Wissensanteil der Wertschöpfung stark steigend.
· Das Internet, einschliesslich Intranet und Extranet, spielt
die entscheidende Rolle bei der Vernetzung der Unternehmen und beim
Transport von Informationen und Wissen.
· Der Cyberspace ist sowohl ein virtueller Marktplatz als
auch ein virtueller Produktionsort und ermöglicht eine weltweite
Forschung und Entwicklung.
Das Internet ist zum Inbegriff der virtuellen Wertschöpfung
geworden; es transportiert immaterielle Güter und vernetzt
die Geschäftspartner untereinander. Die neuen Erfolgsfaktoren
heissen „Virtualisierung“, „Wissen“ und
„Flexibilität“. Der Paradigmenwechsel von der Old
zur New Economy beruht im Kern auf der globalen Vernetzung. Der
Zugriff auf den Information Highway beeinflusst den Wohlstand der
Nationen: vergleichbar zur wertsteigenden Wirkung der Eisenbahnen
im 19. oder der Autobahnen im 20. Jahrhundert.

Bild 1: Real Time Business
Damit das Real Time Business in der Wirtschaftswelt
Tatsache wird, sind entsprechende Voraussetzungen zu schaffen (Bild
1), die im Folgenden erläutert werden.
Produkte nach Mass
nach
oben

|
Mass Customization – ein Produkt wird genau auf die Bedürfnisse
der Kunden zugeschnitten. Die Jeans ist massgeschneidert und nicht
mehr ein Produkt ab Stange. Das Brot beim Bäcker soll ebenfalls
nach den individuellen Vorstellungen der Kunden sofort gebacken
und mitgenommen werden können. Natürlich wollen die Kunden
nicht mehr bezahlen und noch viel weniger auf ein Produkt warten.
Damit diese Vision möglich wird, muss das Real Time Business
erfunden werden.
· Dazu muss ein Unternehmen hoch flexibel sein und im Echtzeitverfahren
produzieren können. Sowohl die Informationsverarbeitung als
auch die Komplexität steigen enorm an.
· Je virtueller oder vernetzter ein Unternehmen und je digitaler
die Produkte, desto erfolgreicher lässt sich dieses Konzept
bereits heute umsetzen. Zum Beispiel können mit virtuellen
Teams die benötigten Fähigkeiten bei der Entwicklung eines
neuen Produktes unternehmensübergreifend und weltweit zusammengebracht
werden.
Aber aufgepasst: Viele Produkte sind und bleiben materieller Art.
Aber sie werden anders entwickelt und hergestellt und verfügen
– wie das Auto – über viel mehr Intelligenz. Das
Navigationssystem eines Personenwagens ist ein typisches Beispiel.
Bisher hat das Informationssystem den direktesten Weg von A nach
B angezeigt. Bereits heute werden Versuche unternommen, die aktuelle
Verkehrslage ins Navigationssystem einzubeziehen, damit neu der
schnellste Weg gefunden wird. Die Informationsbedürfnisse werden
steigen: Wo kann das billigste Benzin auf dem Weg zum Fahrtziel
getankt werden? Wo ist das beste Schnäppchen auf der Fahrt
zu haben? Wo gibt es die ideale Übernachtungsmöglichkeit?
Das System evaluiert ortsabhängig die Angebote mit dem eingegebenen
Profil und findet die optimale Lösung. Aus dem ehemaligen Navigationssystem
wird ein intelligentes Kommunikationssystem, das die Autofahrer
online mit der Aussenwelt vernetzt.
Wissen besser nutzen
Wir erleben heute eine Informationsexplosion! Alle haben realisiert,
dass der vierte Produktionsfaktor – also Information und Wissen
– den entscheidenden Unterschied in der Informationsgesellschaft
ausmacht. Alle Lebensbereiche werden zunehmend informatisiert. Information
und Wissen haben einen derart hohen Stellenwert erhalten, dass der
Ruf nach dem Wissenskapital laut wurde. Man hat entdeckt, dass sich
der Unternehmenswert neu aus Finanz- und Wissenskapital zusammensetzt.
Aber explizites und noch vielmehr implizites Wissen zu bewerten,
gleicht einer eigentlichen Sisyphusarbeit. Denn: Intellectual Capital
heisst nicht nur Datenbanken, Geschäftsprozesse, Markenzeichen,
Lizenzen, Patente, Forschungsergebnisse, Know-how, Kernkompetenzen,
Image – eben explizites Wissen –, sondern umfasst ebenso
das implizite Wissen der Führungs- und Wissenskräfte,
strategische Allianzen, Kundenbeziehungen und die Beziehungen zu
den Bezugsgruppen insgesamt. Das Wissen wird heute in strukturelles,
humanes und soziales Kapital aufgegliedert.
Das Wissen muss nutzbar gemacht werden: Intelligentes Wissensmanagement
schafft die nötigen Strukturen und Möglichkeiten, auf
Basis der Informationstechnologie.
· Die technologischen Fortschritte der letzten Jahre sollen
sinnvoll genutzt werden.
· Doch dies allein genügt nicht: Viele Wissensschätze
sind unsichtbar in den Köpfen der Menschen verborgen. Und nur
allzu oft wissen nicht einmal die Wissensträger, was für
ein Wissen sie intus haben. Für ein Unternehmen heisst die
Devise: Das implizite Wissen der Führungs- und Wissenskräfte
transparent machen. Das Wissensmanagement soll helfen, das individuelle
Wissen effektiver zu nutzen.
· Auch der überbetriebliche Informationszugang zu den
Geschäftspartnern, der Community und dem weiteren Umfeld ist
zu ermöglichen.
· Last but not least kann die zunehmende Komplexität
und Globalisierung nur durch ein intelligentes Wissensmanagement
erfolgreich gemeistert werden.
Kreativität aktivieren
„Wissen x Kreativität“ ist die Formel für
Innovationskraft (Bild 2). Schumpeter hat bereits in der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts die Innovation als Triebfeder der
Wirtschaft bezeichnet. Die New Economy lebt von Innovationen. Wie
können wir eine Innovationskultur schaffen und die Kreativität
fördern? Ansatzpunkte sind:

Bild 2: Economies of Knowledge
nach
oben
 |
· Abbau von Informationsmonopolen (bei steilen Hierarchien
immer vorhanden).
· Wo eine Misstrauenskultur vorherrscht, verhindern Denkblockaden
wie negative Einstellung und Vorurteile innovative Energien.
· Auch Killerphrasen („Haben wir schon immer so gemacht!“)
sind tödlich für eine innovative Kultur.
Offensive Fragestellungen lauten demgegenüber: „Werden
Veränderungen und Neuerungen rasch vollzogen?“, „Ist
Innovation überhaupt ein Thema?“ Der Aufbau des Wissensmanagements
oder die Einführung von eBusiness könnten aktuelle Beispiele
sein. Lernen heisst sich laufend verändern! Wer sich laufend
bewegt, hält sich fit: Dies gilt für einen gesunden Körper
ebenso wie für ein Hochleistungs-Gehirn oder eine Spitzenorganisation.
Berühmte Wissenschafter wie Max Planck (Quantentheorie) und
Werner Heisenberg (Unschärferelation) sollen ihre Theorien
beim Wandern entdeckt haben.
Virtualisierung ...
Wir erleben eine Explosion der Vernetzungen! Digitale Apparate
und Anlagen wie Handy, TV, PC, Laptop usw. oder technische Netzwerke
wie das Internet sowie organisatorische Netzwerke wie das virtuelle
Unternehmen sind fast allgegenwärtig. Virtuell heisst „dem
Schein nach wirklich“. Damit einher geht eine Verdinglichung
der Kommunikation.
· In Zukunft kommuniziert das Hemd direkt mit der Waschmaschine,
um einen schonenden und nachhaltigen Reinigungsprozess zu gewährleisten.
· Das Auto ist wie erwähnt online mit der Aussenwelt
verbunden. Wahrscheinlich wird es eines Tages mit den Lichtsignalanlagen
und den Verkehrstafeln direkt interagieren.
· Dass der Kühlschrank selbst bestellt, und die Daten
an die Krankenkasse weiterleitet, ist als Vision bereits bekannt.
Haben bisher vor allem Menschen miteinander kommuniziert, so werden
in Zukunft die Maschinen automatisch in Interaktion treten, um die
zunehmende Komplexität zu meistern. Die Menschen werden sich
immer noch miteinander unterhalten, doch insgesamt wird der Löwenanteil
der Kommunikation zunehmend von Maschinen rasch und zuverlässig
erledigt.
Virtualisierung heisst Vernetzung und Digitalisierung unserer Lebenswelt
und Wirtschaft. Die Virtualisierung macht uns unabhängiger
von Ort und Zeit – anyplace und anytime – lautet das
Schlagwort von der Grenzenlosigkeit. Die virtuelle Wertschöpfungskette
und das virtuelle Unternehmen ermöglichen zunehmend die Unternehmensgrenzen
zu überwinden, verwirklichen damit die Globalisierung. Durch
eine auftragsbezogene Vernetzung entstehen virtuelle Unternehmen
und für die Projektabwicklung virtuelle Teams.
Die Virtualisierung mag zwar oft unsichtbar und immateriell sein,
trotzdem ist sie eine mächtige Realität. Sie bekommt einen
ähnlichen Stellenwert in der New Economy wie das Konzept der
Bürokratie in der Massenproduktion vor gut 100 Jahren. Die
Virtualisierung ist ein revolutionäres Unternehmenskonzept
– neue Geschäftsmodelle und Teilkonzepte wie eCommerce,
eBusiness, Telearbeit, virtuelle Teams, weltweit vernetzte F+E Community,
eLearning usw. müssen geprüft und rasch implementiert
werden, will ein Unternehmen in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben.
Die sich abzeichnenden umwälzenden Veränderungen in Gesellschaft
und Wirtschaft verlangen eine hohe Flexibilität der Unternehmen.
Das neue Credo heisst denn auch Flexibilität und Agilität.
Die flexible Arbeit, Organisation und Führung werden neu erfunden.
So wie es die Natur uns schon immer vorgelebt hat, muss sich ein
Unternehmen an biologischen statt wie bisher an militärischen
Gesetzmässigkeiten orientieren. Wer möglichst viele Verbindungen
und Beziehungen nach innen und aussen eingeht, um Informationen
und Wissen auszutauschen, hat in Zukunft die Nase vorn. Und die
einzelnen Zellen sollen sich selbst steuern. Nur so lässt sich
die Komplexität des Real Time Business erfolgreich bewältigen;
hingegen verunmöglichen steile Hierarchien, viele Schnittstellen
und rigide Kontrollen den Erfolg.
... ergibt neue Geschäftsmodelle
Durch den beschriebenen Wandel entstehen vier neue Geschäftsmodelle,
die sich ergänzen (Bild 3).
· Das eCommerce umfasst den elektronischen Handelsplatz (z.B.
B2B, B2C). Nach dem Aufbau einer Website ist das eCommerce für
die meisten Unternehmen der eigentliche Einstieg ins neue Zeitalter.
Viele Unternehmen haben Tausende von Artikeln zu bewirtschaften.
· Um effiziente und effektive Geschäftsprozesse zu erzielen,
muss ein Unternehmen das eBusiness einführen. Auf einer digitalen
Plattform sind internetfähige Geschäftsprozesse zu implementieren,
die automatisch das eCommerce abwickeln.
Immer öfters können administrative Prozesse ohne menschliche
Eingriffe vollständig automatisiert werden. Erst auf dieser
Stufe wird Real Time Business möglich. Nach den Konzepten der
90er-Jahre wie Just-in-Time (JiT), Total Quality Management (TQM),
Lean Management, Business Process Reengineering (BPR) und Supply
Chain Management (SCM) wird hier eine neue Ära eingeläutet.
Nur: Das eBusiness kann nicht alleine aus elektronischen und automatisierten
Prozessen bestehen. Ein eEnterprise wie DELL muss auch insgesamt
über die passende Kultur, Strategie und Konzepte verfügen,
damit sich alles harmonisch ineinander fügt.
· Ein eEnterprise ist als rechtlich selbständiges Unternehmen
ein Kooperationspartner in einem dynamischen Unternehmensnetzwerk,
welches bei jedem neuen Kundenauftrag mit seinen spezifischen Kernkompetenzen
auf einer digitalen Plattform aktiv wird. Das eEnterprise nutzt
die virtuelle Wertschöpfungskette für signifikante Qualitäts-,
Service-, Zeit- und Kostenvorteile. Es kooperiert gezielt und agiert
hoch flexibel. Was nicht zu den eigenen Kernkompetenzen zählt,
wird durch qualifizierte Kooperationspartner geleistet. Die Geschäftspartner
sind auftrags- und nicht mehr kapazitätsorientiert. Die Interaktion,
die durch den Informationsaustausch im Unternehmen und mit Kooperationspartnern
im Internet entsteht, wird vereinfacht. Der Materialeinsatz wird
reduziert und die neuesten Technologien rasch und konsequent zur
Steigerung von Qualität und Produktivität genutzt. Die
Wissens- und Führungskräfte sind die Träger der Kernkompetenzen
und des Networking.
nach
oben
 |

Bild 3: Neue Geschäftsmodelle
· Das virtuelle Unternehmen ist das dynamische Unternehmensnetzwerk
selbst, welches bei jedem neuen Kundenauftrag mit den geeignetsten
Kooperationspartnern und deren spezifischen Kernkompetenzen auf
einer digitalen Plattform entsteht. Das eEnterprise ist das einzelne
Unternehmen als Teil eines oder mehrerer Unternehmensnetzwerke.
Es ist durch elektronisch vernetzte Geschäftsprozesse mit seinen
Geschäftspartnern verzahnt; damit entsteht eine virtuelle Wertschöpfungskette.
Diese ermöglicht erst die markanten Qualitäts-, Service-,
Zeit- und Kostenvorteile! In einem solchen Netzwerk lassen sich
die einzelnen Unternehmen je länger je weniger voneinander
trennen, der Übergang von einem Unternehmen zum anderen wird
fliessend, Trennungslinien verschwimmen. Das zukünftige Unternehmen
ist virtuell, und diesem Anspruch kann nur ein eEnterprise gerecht
werden.
Damit wird rasch deutlich, dass die hier skizzierten Geschäftsmodelle
untrennbar miteinander verbunden sein müssen, soll der optimale
Nutzen aus dieser Geschäftsform erreicht werden. Alles muss
stimmen, sonst ist der Misserfolg vorprogrammiert. Real Time Business
fordert heute neue Geschäftsmodelle, eine offene Innovationskultur,
Kooperation in dynamischen Netzwerken und flexible Teilkonzepte
der Arbeit, Organisation und Führung.
Die Virtualisierung der Unternehmen verläuft normalerweise
in vier Phasen:
· Zuerst die Phase der Information durch die Implementierung
einer Website.
· Danach die Interaktion auf dieser Website, unterstützt
durch Hotlines und das Call Center, die mit der Community kommunizieren.
· Die Transaktion mit Kunden durch eCommerce und eBusiness.
· Dann die Phase der Transformation zum eEnterprise und virtuellen
Unternehmen: Erst dann entsteht ein echter Unternehmensnutzen.
Es bleibt keine Wahl
Viele Unternehmen befinden sich ganz am Anfang einer langen Reise
zu ihrer eigenen Transformation; wahrscheinlich auch ein wichtiger
Grund, dass die meisten Unternehmen bisher kein Geld im Internet
verdient haben.
Ganz im Gegenteil: Es stehen grosse Investitionen an, um die Wirtschaft
neu zu bauen. Die Unternehmen der New Economy haben einige Vorteile,
weil sie keinen Ballast aus alten Zeiten mitschleppen.
Die Unternehmen der Old Economy müssen sich rasch anpassen,
wenn sie morgen noch auf dem Markt existieren wollen. Dies wird
schmerzliche Umwälzungen nach sich ziehen, aber sie haben keine
Wahl. Sie wählen zwischen Transformation oder Ausscheiden aus
dem Markt und Liquidation! Beide Optionen bedeuten Abschied nehmen
von der heutigen Struktur, aber mit entgegengesetzter Wirkung.
So lauten die neuen Spielregeln
1. Virtualisierung
Märkte und Unternehmen werden vernetzter und digitaler. Unternehmen
bilden neu Communities zu ihren Märkten.
2. Wissen
Beschleunigte Lern- und Verlernprozesse schaffen unseren Wohlstand.
Wissensmanagement wird zu einer erfolgsentscheidenden Funktion.
3. Flexibilität und Agilität
Rasche Reaktionsfähigkeit und proaktives Handeln kennzeichnen
die Unternehmen der New Economy. Flexibilität und Agilität
werden zum Credo.
4. Kooperationsfähigkeit
Führungs- und Wissenskräfte pflegen nach innen kooperative
Beziehungen. Nach aussen kooperieren sie mit dynamischen Unternehmensnetzwerken.
5. Innovationskraft
„Wissen x Kreativität“ ist die Formel für
Innovationskraft. Eine offene Kultur fördert die Kreativität,
ermöglicht Innovation und damit das Real Time Business.
|